ALLEGRO SCHERZANDO: Ost-West-Kuriosa. Roman         

      L e s e p r o b e : http://d-nb.info/1044993073/34

                        ISBN 978-3-86468-598-9


____________________________________________________________________


Der Graphiker Joachim Fiedler Leipzig hat mich zweimal beim Amtsgericht Leipzig verklagt, 2010 und 2012, nachdem ich ihn 2010 aus meinem Buchprojekt geworfen hatte und es längeren Knies deswegen gegeben hat. Sein unfertiges Layout habe ich nicht verwendet und den Bildband in anderer Gestaltung selbst typographiert.

Im ersten Gerichtsverfahren 2010 wurde eine nachgeschobene Geldforderung vom Amtsgericht Leipzig nicht anerkannt. Der Graphiker Fiedler hatte sie dem Auftrag handschriftlich hinzugefügt. Trotzdem habe ich diesen Prozess verloren.

Das Urteil von 2010 hat der Berufsverband des Buchgestalters als PDF-Datei ins Internet gestellt mit Nennung der Beteiligten. 

______________________________________________________________________

                                                                                                                                                  Die zweite Klage 2012 hat der Graphiker Fiedler mit einer eidesstattlichen Versicherung begründet:

Zitat: „Ich habe gegenüber Herrn Dr. Haack nie „geleugnet“, durch die Gestaltung der Druckvorlage seines Buches Urheberrechte erworben zu haben. Ich habe versucht, ihm klar zu machen, dass die Urheberrechte am Buch natürlich bei ihm  (Dr. Haack) liegen, während lediglich die Urheberrechte an der Gestaltung (gesamtes Layout) bei mir (Fiedler) liegen. Er also nur die Nutzungsrechte erwerben könne. Ein Eigentum an meinem Entwurf entstehe nicht durch die Bezahlung meiner Arbeit.“ 

"Ihm klar zu machen" bedeutet, dass 2010 eine Erörterung stattgefunden haben soll. Worum es dabei angeblich gegangen ist, wird konkretisiert mit: "Dass die Urheberrechte an der Gestaltung (gesamtes Layout) bei mir (Fiedler) liegen."  

Vermutlich hat Herr Fiedler 2012 vergessen, was er vor zwei Jahren behauptet hat, als er mich das erste Mal verklagt hat. 2010 hatte er dem Amtsgericht Leipzig durch seinen Anwalt das Gegenteil mitteilen lassen:

Zitat: "Der Kläger (= Fiedler) hat nie irgendwelche Rechte beansprucht. Dass er an der Gestaltung Urheberrechte erwirbt, ergibt sich gleichwohl aus dem Gesetz."  (Schriftsatz des Rechtsanwalts Nourney Leipzig 01.11.2010, S. 8, Eingangsstempel des Amtsgerichts Leipzig 2.Nov.2010)

Nach meiner Auffassung hat Herr Fiedler, den Sachverhalt von 2010 betreffend, schriftlich zwei widersprüchliche Aussagen gegenüber dem Gericht gemacht, in einem Fall nachgeschoben als  f a l s c h e  eidesstattliche Versicherung (2012), im anderen Fall zeitnah und  z u t r e f f e n d,  dokumentiert durch seinen damaligen Rechtsanwalt (2010).

                             ttp://dejure.org/gesetze/StGB/156.html

In der Verhandlung 2010 bin ich - vor Zeugen - vom Richter angeschrieen worden. Ja, Sie haben richtig gelesen! Der Richter, gemessen an meinen Jahren ein noch junger Mann, hat sich in meine Richtung vorgebeugt und mir lautstark und in schnellem Sprechtempo mehrer Sätze an den Kopf geworfen, deren Inhalt ich leider nicht wiedergeben kann, weil ich mich so erschrocken habe. Es lief auf ein Abkanzeln hinaus. Soviel kann ich sagen. Was für Zustände beim Leipziger Amtsgericht, zumindest in dieser Verhandlung! Ein Autor, der einen Buchgestalter aus seinem Projekt geworfen hat, wird vom Richter angeschrien!

Als Verlierer fühle ich mich nicht, weder 2010 (trotz der lautstarken Einschüchterung durch den Richter), noch 2012 (bei Urteilsfindung aus Anlass einer - nach meinem Sprachempfingfen und auch nach der Logik anderer - unwahren eidesstattlichen Erklärung des Graphikers Joachim Fiedler). In der Verhandlung 2012 hat nun der gegnerische Anwalt mir ein finanzielles Entgegenkommen signalisiert (ohne einen Betrag zu nennen), wenn ich mich über seinen Mandanten Joachim Fiedler nicht mehr äußere,  - was ich ausgeschlagen habe und was im Urteil so vermerkt worden ist.

Dass das Ganze, von 2010 bis 2012, – je nach Blickwinkel – nicht ohne Komik ist, verkenne ich keineswegs. Auch wenn es - wie ich meine - um eine falsche eidesstattliche Erklärung geht. 

Scherz beiseite: Warum ich das hier bringe? Warum ich gegen die Urteile keinen Widerspruch eingelegt habe? Nach meinen Erfahrungen in Leipzig, wo ein Autor und Selbstverleger, der einen Buchgestalter aus seinem Projekt geworfen hat, vom Richter angeschrien wird? Wo in der zweiten Verhandlung ein anderer Richter meine Frau wegen einer Bemerkung angeschrien hat mit: "Ruhe im Saal", eine Ermahnung, bei der diese bellende Lautstärke, dieser Ausbruch, völlig überflüssig war. So schreien mitunter Leute, die innerlich am Kochen sind, in einer Art Kontrollverlust. Muss ein Richter so schreien, wenn er sich Ruhe im Saal ausbittet? Der "Saal" war nichts weiter als ein größeres Zimmer. Darin gerade mal zwei Zuschauerinnen, eine von beiden meine Frau.

Leipziger Amtsgericht? Na, ich danke! 

_____________________________________________________________________

Nachweise eigener Typographie

- Bildband: Erstausgaben Thomas Manns. Ein bibliographischer Atlas. (2010) Der Bildband wurde nach anfänglicher Archivierung in der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig in das das dort angegliederte Buch- und Schriftmuseum übernommen.

- Monographie: Depressive Kernsymptome (2012) 

> http://d-nb.info/1027552331/34  (Archivserver der Deutschen Nationalbibliothek)

> http://d-nb.info/1037664892/34

> http://d-nb.info/1044993073/34

______________________________________________________________________


   
 [Startseite]